Satzförmige Rede

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Eine Rede ist satzförmig, wenn sie einzelne Sachverhalte von Situationen herauszuholen und/oder diese Explikate zu kombinieren vermag. Satzförmige Rede ist ein doppelseitiges Zwischending, ein Schritt, der beim Leben aus primitiver Gegenwart ansetzt und zu dem Leben in entfalteter Gegenwart hinüberführt. Satzförmige Rede ist eine Bedingung der Möglichkeit einzelner Sachen.

Auf dem Vermögen satzförmiger Rede beruht die Überlegenheit des (personalen) Menschen über die Tiere. (Vgl. Schichtenontologie)

Satzförmig nenne ich eine Rede, wenn sie von einem Satz einer Sprache erzeugt wird. Eine grammatische Gliederung ist dazu nicht erforderlich. Ein einzelner Laut, in einem bestimmten Augenblick ausgestoßen, kann satzförmige Rede sein. Satzförmige Rede kann die tierische gewissermaßen imitieren, indem sie in den Dienst einer nicht explizierenden Einleibung in gemeinsamen Situationen tritt. (S-DRdN 212)

Denken basiert auf satzförmiger Rede.