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Verschiedene Denk- und Intelligenztypen

  • analytisches Denken
  • hermeneutisches Denken
  • leiblich-situatives Denken

Siehe: Denken

Horizontale - Vertikale

  • Horizontale braucht Werkzeug Hammer (Raushauen) und Zange (Reinziehen)
  • Vertikale braucht Regenschirm (Weitung/Engung) und Richtungspfeil (Richtung der Gefühle)

Körper - Leib - Unterscheidung

Körper Leib
flächen-räumlich flächenlos-räumlich
Ursache- und Problem-Orientierung Einladung als Lösungsfocussierung
  • Der gespürte Leib lässt sich vom sicht- und tastbaren (auch häufig nur vorgestellten) Körper unterscheiden.
    • Zentrale Enge-Erfahrung, Leere-Erfahrung (bei Traumata)
    • Siehe: Leib und Körper
  • Übung: Körper-Leib-Aufstellung

Räumliches Wahrnehmen - Räumliche Kinder

  • Psyche ist unrämlich, Räumliches Denken kann es nicht geben
    • Sequentielles Denken in Nachzeitigkeit: Schritt für Schritt, lineares Denken: Einüben von Operationsketten die dann automatisch geschehen: Abarbeiten eines Programmes
    • Räumliches Denken in Gleichzeitigkeit: von unscharfer zur scharfen Ganzheit, räumliches Denken, synästhetische Fähigkeit
  • Körper/Psyche Trennung ist virtuell, besser wir gehen von der leiblichen Einheit aus, dann wird räumliches Denken als leibliche Intelligenz verständlich.

Hochsensible Kinder

  • These A: Hochsensible Kinder haben keine so ausgeprägte personale Grenze
  • These B: Hochsensible Kinder habe eine hohe leibliche Intelligenz.

Frage: Haben hochsensible Kinder auch eine besondere räumliche Wahrnehmung?

Gefühle

Gefühle werden leiblich erfahren

  • Verabschiedung von alte Konzepten
    • Verabschiedung der Seele: Mündet häufig in einen Materialismus, muss aber nicht.
    • Verabschiedung des Materialismus: Mündet häufig in eine esoterische Parallelwelt, muss aber nicht.
  • Einführung des Leibes als ganzheitlicher körperlicher Erfahrung
    • "Man kann eigentlich vom Leib erst richtig reden, wenn man die Existenz der Seele bestreitet." (GB-AipH, 113)

Gefühle sind keine Konstrukte

  • Gefühle als körperliche Konstrukte: Das Gehirn macht keine Gefühle, sondern bestimmte Gehirnaktivitäten korrelieren lediglich. Gefühle lassen sich nicht darauf reduzieren
  • Gefühle als kulturelle Konstrukte: Kultur macht die Gefühle, kulturelle Praktiken prägen, Gefühle lassen sich nicht auf Ausdruck, Regeln und Verhalten reduzieren
  • Kritik am Konstruktivismus: Ständiges Unterfangen zwischen Besinnung und Betroffenheit zu pendeln.
  • Phänomenologie: "Zu den Sachen selbst" und nicht zu dem Netz von Ursachen, Funktionen oder Bedingungen.

Gefühle: Innen-Außen? Feld-Modell!

  • Innen-Außen-Modell:
    • Etwas kann zu einem Zeitpunkt nur hier oder da sein (Eindeutige Lokalisierbarkeit). Wenn es erst hier und dann (mit Lichtgeschwindigkeit) da ist, muss eine schnelle Bewegung stattgefunden haben.
    • Ursache der Gefühle sind interne Zustände (der Psyche, des Körpers).
    • Ursache der Gefühle als externe Wesen (Dämonen, Geister, Kobolde).
  • Feld-Modell:
    • Etwas kann Außen und Innen, also an zwei Orten gleichzeitig sein: kein Ding, aber Struktur, Qualität, Schwingung etc. (Keine Lokalisierbarkeit)
    • Gefühl ist gleichzeitig drin und draussen.
    • Gefühle durchdringen den Leib, zeigen sich in leiblichen Regungen, richten die Person aus (leibliche Richtung).
    • Gefühle sind Aktiv und Passiv zugleich = griechisches Medium: "Passivität der Aktivität", Amor-Pfeil
    • Verzicht auf Frage, wer ist hier aktiv? Also keine "Ursachen"-Suche.
    • Sondern Wertschätzung der Gefühle als wichtig für den Kontext
    • Einführung einer zentralen Ich-Instanz als Führungskraft die entscheidet und unterscheidet.
    • Unterscheidung die zwischen eigenen und fremden Gefühlen lernen

Wechselspiel: Gefühl und Ich

  • Wechselspiel zwischen Gefühlen und zentraler Ich-Instanz
    • Unten: Gefühle spürbar als leibliche Regungen
    • Oben: Zentrale Ich-Instanz als Führungskraft mit Entscheidungsgewalt
    1. Hoch: Personale Emanzipation als Abgrenzung von fremden Gefühlen (Trennung)
    2. Runter: Personale Regression als Vertrauen auf eigene (Selbst-)Gefühle (Integration)
    3. Pendeln zwischen Ich-Instanz (Getrenntheit) und Selbst-Gefühl (Verbundenheit) (Ich-Selbst-Bezug)
    4. Im Pendeln personale Beziehungen aufbauen.
  • Externalisierungs-Übung:
    1. Gefühl erinnern
    2. leibliche Regungen wahrnehmen, wenn extrem dann auf Atmung konzentrieren
    3. Gefühle externalisieren: Namen, Alter, Geschlecht, Aussehen, relativer Ort, Anerkennung
    4. Ich als Führungsinstanz gibt Wertschätzung und Procedere vor
  • Hochsensibilität/Symbiose als fehlende Abgrenzung von fremden Gefühlen. Ziel: Stärkung des Wechselspiels

Leiblich-affektive Begegnung

  • Direkte Interaktion mit den Gefühlen
  • Übung
    • Indirekte Suggestionen
  • Einleibung

Leiblich-affektive Abgrenzung

Gefühl, Emotion, Kognition? Verortung!

  • Es geht nicht um die Klassifizierung von Kräften (Gefühlen, Kognitionen etc.), die auf und in Menschen wirken.
  • Sondern es geht darum festzustellen, eigene und fremde Kräfte zu unterscheiden (Unterscheidung)! Und wie man den Umgang mit diesen Kräften lebensfördernd beeinflussen kann. Wo ist Abgrenzung und wo Verortung nötig.

Implizites und Explizites Gedächtnis

Siehe: Leibgedächtnis