Schichtenontologie

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Unbelebtes

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Pflanzen

  • die offene Organisationsform der Pflanze (Plessner)

Morphologisch prägt sich das in der Tendenz zur äußeren der Umgebung direkt zugewandten Flächenentwicklung aus, die wesensmäßig mit der Unnötigkeit einer Bildung irgendwelcher Zentren zusammenhängt. (P-Stufen 219f)

  • ... dass bei Pflanzen fast alle Bildung von Oberflächen nach außenhin verläuft, während sie bei Tieren nach innen zu statthat. (P-Stufen 221)
  • Tiere erreichen einen Punkt, auf dem sie fertig sind. Pflanzen sind, wenigstens in sehr vielen fällen, nie fertig. (P-Stufen 221)

Tier

+ das Zusammenschreckenkönnen

+ das Plötzliche

+ das Abreißen von Kontinuität in primitiver Gegenwart

Das Tier verharrt in der primitiven Gegenwart von Angst, Schreck, Schmerz oder Scham.

Mensch

+ personale Entfaltung der Gegenwart

+ Explikation der Einzelmomente "Hier, Jetzt, Dasein, Dieses und Ich", so dass sich das Ich-Moment den anderen gegenüberstellen und sie damit zunehmend objektivieren kann. (Subjektivität, Selbstzuschreibung)

Kritik

Schichtenontologie und schichtendes Denken ist der Gefahr ausgesetzt, verschiedene Kategorien zu setzen. Demgegenüber soll von der primären Bedeutsamkeit ausgegangen werden. Zuerst sind die Verweisungen (Heidegger) da. Sinn als Ausgangspunkt im Unterschied zu Materie als Ausgangspunkt wie beim Materialismus.


Siehe auch: