Subjekt

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Subjekt in einer Situation

... ein Subjekt, dass durch seine Situiertheit bestimmt ist ... (GB-BF 191)

Das personale Subjekt lebt ambivalent zwischen entfalteter und primitiver Gegenwart in einer persönlichen Situation, die ihm zugleich Hülle und Partner ist, von ihm aber auch in leiblicher Dynamik und leiblicher Kommunikation unterschritten wird zur Offenheit für widerfahrene vielsagende Eindrücke. (S-Replik Pos 294)

Ähnlich wie Whitehead in "Process and Reality" den Begriff des Subjektes durch den des "superjects" ersetzt hat, so ersetzt Hermann Schmitz ihn durch den Begriff der Situation. (B-Fest80 26)

Das in einer Situation aufgelöste Subjekt

Das Subjekt hat sich, wenn ich mich panisch in der Dunkelheit fürchte, in eine Situation aufgelöst, ..., hier die Angst, ohne einen, der sich fürchtet. (S-H 38)

Diese Worte [wie "hier" und "jetzt"] bezeichnen sprachgemäß nicht Sachen oder Substanzen, denen das, was hier und jetzt ist, als Eigenschaft oder Zustand zukäme, sondern Milieus räumlicher Anwesenheit bzw. zeitlicher Gegenwart von vielerlei. Entsprechend ist das Selbst des Selbstbewusstseins bei Selbstvergessenheit, das Mich der dann für mich subjektiven Sachverhalte, Programme und Probleme, kein Subjekt, dem etwas zugeschrieben werden könnte, sondern ein Milieu, in dem solche Sachverhalte, Programme und Probleme gleichmäßig verteilt sind, ohne Aufhängung an einen zentralen Bezugspol, für den das alles subjektiv wäre. (S-H 48f)

Subjekte gibt es nur durch subjektive Tatsachen, subjektive Tatsachen aber auch ohne Subjekte. (S-H 49)

Siehe: In-Sein, Subjektivität, persönliche Situation, Objekt

Subjekt als innerer Behälter

... das Subjekt, das durch in ihm enthaltene Ideen Objekte denkt (Descartes) oder vorstellt (Leibniz). (S-BW 11)

Siehe: Raum als Behälter