Leibliche Dynamik

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Die leibliche Dynamik beschreibt die Dynamik des Leibes.

Übersicht

Weitung Engung
protopathisch (pW) Normalfall der protopathischen Weitung (pE) benommener Kopf im "Kater"
epikritisch (eW) hüpfende Gangart des freudig Beschwingten (eE) Normalfall der epikritischen Engung

(S-WNP 27)

Engung und Weitung

Die leibliche Dynamik besteht aus dem Grundmuster der Engung und Weitung. Beide bilden zusammen den vitalen Antrieb eines Menschen.

In der leiblichen Dynamik gibt es einen Übergang zur Weite, der nicht in einem konträren Gegensatz zur Engung steht: die leibliche Richtung (Vgl: S-WNP 26)

Die leibliche Dynamik entfaltet sich zur leiblichen Kommunikation. (S-KE 45)

Die Tendenzen Engung und Weitung sind ineinander verschränkt, können sich aber auch teilweise von einander lösen. In der Verschränkung bezeichne ich die Engung als Spannung, die Weitung als Schwellung (im Sinne des stark gebeugten Partizips "geschwellt", nicht seiner schwach gebeugten Parallelform "geschwollen"); Engung, die sich aus dem Verband abspaltet, bezeichne ich als privative Engung, entsprechend sich abspaltende Weitung als private Weitung. (S-KE 35)

Leibliche Tendenzen

Die leiblichen Tendenzen bestehen aus:

  • protopathischer Tendenz: dumpf-diffus
  • epikritischer Tendenz: zuspitzend-schärfend

Leibliche Richtung

Leibliche Richtung