Engung und Weitung

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Engung und Weitung sind im vitalen Antrieb als Spannung und Schwellung ... in einander verschränkt, so dass sie, indem sie sich gegenseitig hemmen, einander antreiben. (S-WNP 26)

  • Übergewicht der Spannung: Angst, Schmerz, Beklommenheit
  • Übergewicht der Schwellung: Wollust
  • ungefähres Gleichgewicht: Einatmen, Kraftanstrengung bei Heben, Ziehen, Klettern.

Ihre Bindungsform ist teils kompakt oder bloß intensiv, so dass sich ihre Gewichte gegen einander wenig verschieben (Schmerz, Einatmen), teils rhythmisch, so dass in kurzfristigem Wechsel bald die eine, bald die andere Seite das Übergewicht erhält, obwohl im Gesamtverlauf der Regung die eine oder die andere Seite dominiert (Angst, Wollust). (S-WNP 26)

Das Pendeln zwischen den Polen "Engung" und "Weitung" bestimmt das leibliche Befinden, das damit im Prinzip bereits dialogischer Natur ist. Die Pole pendeln entweder innerhalb des leiblichen Spürens, oder auch bei quasi-leiblichen Einheiten im Falle von Einleibung und Ausleibung.

Siehe: