Prozess

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Abläufe (Prozesse) sind also keine aus Verhältnissen abgespaltene Beziehungen. (S-JDN 31)

Man kann zwei idealtypische Prozessverständnisse unterscheiden:

  1. Prozess als Herausbilden einer (leiblich angebundenen) Konstellation aus einer Situation: Feldontologie, Topologie
  2. Prozess als Verkettung von objektiven diskreten Zuständen: Prozessphilosophie

Prozess als Tonosstrom

Der vitale Antrieb soll weder krampfen noch verströmen, weder spritzen noch stürzen, sondern im Ausgleich seiner beiden Komponenten, der expansiven und der kontraktiven, als glatter Tonosstrom fließen; das ist der Wohlfluss des Lebens (...), womit Zenon, Kleanthes und noch Chrysipp die Glückseligkeit (Eudämonie), deren Erlangung nach Kleanthes das Ziel ist, identifizieren. ... Es geht gleichsam um das Einstimmen in den Atem des Alls, den die Chinesen "Chi" nennen und in leibgymnastischen Ritualen wie Chi gong oder der Anlage ihrer Wohnung nach den Prinzipien des Feng Shui pflegen. (S-DWdeP1 313)