Buddhismus

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An diesem Punkt angelangt, sollten wir daran erinnern, dass der Buddhismus ganz allgemein auf dem Begriff des pratîtyasamutpâda (jap.: engi) aufgebaut ist, das heißt auf der Idee, dass alles entsteht und als das existiert, was es ist, dank der unendlichen Anzahl von Beziehungen, die es mit anderem verbindet; all diese "anderen Dinge" erhalten ihrerseits ihre vermeintliche selbst-ständige Existenz von anderen Dingen. So gesehen, ist der Buddhismus ein ontologisches System, das auf der Kategorie der relatio gründet, im Gegensatz zum Beispiel zum platonisch-aristotelischen System, das auf der Kategorie der substantia gründet ist. (Toshihiko Izutsu: Philosophie des Zen-Buddhismus 28)