Sinnfeld

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Sinnfelder und Situationen sind äuqivalent.

Alles Existierende erscheint in Sinnfeldern. Existenz ist die Eigenschaft von Sinnfeldern, dass etwas in ihnen erscheint. Ich behaupte, dass Existenz nicht eine Eigenschaft der Gegenstände in der Welt oder in den Sinnfeldern, sondern eine Eigenschaft von Sinnfeldern ist, nämlich die Eigenschaft, dass etwas in ihnen erscheint. ... Es gibt nur unendlich viele Sinnfelder, die sich teilweise überlappen und die teilweise niemals auf irgendeine Weise in Berührung kommen werden. (MG-WW 94)

Sinnfelder sind Bereiche, in denen etwas, bestimmte Gegenstände, auf eine bestimmte Art erscheinen. Bei Gegenstandsbereichen und erst recht bei Mengen abstrahiert man aber genau davon. Dabei können zwei Sinnfelder sich auf dieselben Gegenstände beziehen, die in den beiden Sinnfeldern nur verschieden erscheinen. (MG-WW 91)

Es gibt keine Gegenstände oder Tatsachen außerhalb von Sinnfeldern. Alles, was existiert, erscheint in einem Sinnfeld (genau genommen erscheint es sogar in unendlich vielen). "Existenz" bedeutet, dass etwas in einem Sinnfeld erscheint. Unendlich vieles erscheint in einem Sinnfeld, ohne dass irgendwann jemand dies bemerkt hätte. (MG-WW 92)

Damit etwas in einem Sinnfeld erscheinen kann, muss es zu einem Sinnfeld gehören. ... Wie etwas zu einem Sinnfeld gehört, ist gleich dem, wie es erscheint. Es ist entscheidend, dass die Art und Weise, wie etwas erscheint, nicht immer identisch ist. Nicht alles erscheint auf dieselbe Weise, nicht alles gehört auf dieselbe Weise einem Sinnfeld an. (MG-WW 96)

... und sagen, dass die Welt das Sinnfeld aller Sinnfelder ist, dasjenige Sinnfeld also, in dem alle anderen Sinnfelder erscheinen, und damit der Bereich, zu dem alles gehört. Die ist sozusagen mein letztes Wort über die Welt, so dass es hervorgehoben und ins Glossar gehört: Die Welt ist das Sinnfeld aller Sinnfelder, das Sinnfeld in dem alle anderen Sinnfelder erscheinen. (MG-WW 96f)

Siehe: Feldontologie als Sinnfeldontologie