Aktivität

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Aktivität im allgemeinsten Sinn liegt vor, wenn die Zuwendung des vitalen Antriebs zu einem Reiz oder Thema dem eigenen Streben gemäß ist, im Gegensatz zur Passivität, bei der entweder gar keine solche Zuwendung erfolgt oder diese mit Widerstreben oder Indifferenz verbunden ist.

  • Reize im hier gemeinten Sinn sind Situationen,
  • Themen dagegen einzelne Programme, die sich von den Programmen, die in chaotisch-mannigfaltiger Diffusion in Situationen vorkommen, durch diese Vereinzelung unterscheiden. (S-NGE 212)

Aktivität auf Reize

Auf Reize [i.e. Situationen, T.L.] können auch Tiere, Säuglinge und Iditoten aktiv sein. (S-NGE 213)

Aktivität als Handeln

Eine Spezialform von Aktivität ist das Handeln oder Tun. Es setzt Entfaltung der Gegenwart voraus, also personale Emanzipation und namentlich Emanzipation des Dieses, wodurch aus Situationen Themen (im eben definierten Sinn) explizit hervortreten. Handeln ist Zuwendung des vitalen Antriebs an ein solches Thema in Übereinstimmung mit dem eigenen Streben des personalen Subjekts. (S-NGE 213)

..., dass nicht Körperlichkeit, sondern nur Leiblichkeit für Handeln wesentlich ist. Leiblich ist aber auch das spontane Tun oder Handeln des Verstandes in Kants und Husserls Sinn, nur dass es sich keineswegs um ein Erzeugen von Verstandesgegenständen in einer Oberschicht der Seele über der empfänglichen Sinnlichkeit handelt;... (S-NGE 214)